Reisen 2012

   

19.-28.09.2012 Aquileia - Ravenna - Venedig

Diese Reise folgt wichtigen Stationen jener spannenden Phase der Geschichte, die von der großen germanischen Völkerwanderung, dem Untergang des weströmischen Reiches und der Entstehung der Welt des frühen Mittelalters geprägt gewesen ist. Aquileia war eine reiche römische Handelsstadt und spätantike Kaiserresidenz, dazu eine der Hochburgen des frühen Christentums. Hiervon zeugen die prächtigen Mosaiken im Dom. Ravenna war der Kristallisationspunkt des „Kampfes um Rom“. Erst war die Stadt Residenz des letzten weströmischen Kaisers, dann Mittelpunkt der Herrschaft des Ostgotenkönigs Theoderich und schließlich wichtigste Filiale des oströmisch-byzantinischen Machtbereiches im Westen. Zu den Höhepunkten des Besuches in diesem historischen Schmuckstück gehören das Grabmal des Theoderich, das so genannte Mausoleum der Galla Placidia sowie die Basiliken Sant'Apollinare Nuovo, Sant'Apollinare in Classe und San Vitale. Venedig ist der krönende Abschluss der Tour - und hier wird auch die Frage beantwortet, wer denn nun den langen Kampf um das Erbe von Rom gewonnen hat. 

   

2.-13.9.2012 Leserreise für die Zeitschrift Antike Welt nach Rumänien

Viele denken bei Rumänien nur an Drakula und die Moldauklöster. Doch das Land hat eine einzigartige Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten aus zahlreichen Kulturen und Epochen zu bieten. Wir haben auf unserer Reise nicht nur die lebhafte Hauptstadt Bukarest, sondern auch die wunderschöne Schwarzmeerküste mit dem Donaudelta und die Städte und Dörfer Siebenbürgens kennen gelernt. Vor allem aber haben wir unserer Aufmerksamkeit dem antiken Erbe Rumäniens geschenkt und sind in den Bergen der Karpathen den Dakern und am Schwarzen Meer den Griechen begegnet. Den Höhepunkt bildete die römische Vergangenheit Rumäniens. Die gut gepflegten Ausgrabungsstätten zeigen, wie wichtig das römische Erbe auch heute noch für das Land ist.

6.-17.4.2012 2. Leserreise für die Zeitschrift Antike Welt nach Marokko

22.5.-2.6.2012 Phrygien

Nicht wenige sind der Ansicht, dass Phrygien viel schöner als Kappadokien ist. Darüber kann man vielleicht streiten - nicht aber darüber, dass Phyrgien, im Herzen des anatolischen Hochlandes gelegen, historisch und kulturell mehr zu bieten hat. Und dies alles abseits der großen Touristenströme, was auch unvergessliche Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung ermöglicht.
Ihren Namen hat die Landschaft von dem alten Volk der Phyrger, das einst von dem legendären König Midas regiert wurde. Aus dieser Zeit stammen die vielen Denkmäler der faszinierenden Göttin Kybele, die später auch in Rom verehrt wurde. Berühmt ist auch die alte Metropole Gordion, wo Alexander der Große einst den Gordischen Knoten zerschlug. In Aizanoi hinterließen die Griechen das archäologisch einzigartige Ensemble eines Theaters und eines Stadions. Beeindruckend sind weiterhin die Zeugnisse des frühen Christentums, wie das erst jüngst entdeckte Felsheiligtum der Montanisten in Pepousa. Den krönenden Höhepunkt dieser faszinierenden Reise bildet ein Besuch der hethitischen Metropole Hattuscha.