Reisen 2014

 

 

April 2014 Leserreise für die Zeitschrift Antike Welt nach Usbekistan

 

Erst seit 1991 ist Usbekistan ein souveräner Staat. Doch das Land blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück - dank der Seidenstraße. Sie verband China mit Europa und war für den Transfer von Waren, aber auch von Religionen, Technologien und Ideen verantwortlich. Auf unserer Tour besichtigten wir nicht nur die "Klassiker" Chiwa, Buchara und Samarkand. Wir hefteten aus auch an die Spuren Alexanders des Großen, würdigten bedeutende Ausgrabungsstätten etwa der Kuschana (Toprak Kala) und nahmen die religiösen Monumente der Anhänger des Zarathustra, der Buddhisten und der nestorianischen Chisten unter die Lupe.

April 2014 Ionien - Türkische Westküste und Griechische Inseln

 

Ex oriente lux! Aus dem Orient kommt das Licht. Und die antiken Griechen an der Westküste Kleinasiens und auf den Inseln der Ostägäis spielten bei diesem Kulturtransfer eine wichtige Rolle. Davon konnten sich die Teilnehmer dieser Reise überzeugen, die nicht nur spektakuläre Stätten wie Troja, Pergamon, Ephesos und Milet besichtigten, sondern auch den eher unbekannten, aber spannenden archäologischen Perlen wie Alexandria Troas, Aigai und Metropolis ihre Aufwartung machten. Einen besonderen Reiz gewann die Tour durch Abstecher zu den Inseln Lesbos, Samos und Kos. Und dann gab es da noch ständige Begleiter aus der Antike, wie Sappho, Thales und Herodot, die bereitwillig literarische Auskunft über ihre Heimat gaben.

September 2014 Leserreise für die Zeitschrift Antike Welt an die Schwarzmeerküste

 

Nach der ersten Tour im Oktober 2013 machte sich im September 2014 eine weitere Gruppe auf die historische und archäologische Spurensuche an der türkischen Schwarzmeerküste. Wieder ging die Reise von Istanbul bis nach Trabzon mit einem abschließenden Abstecher ins Hochland von Erzurum. Ein Höhepunkt war der Besuch der Ausgrabungsstätte von Pompeiopolis (in der Nähe von Kastamonu). Die weitläufige römische Stadt, 64/63 v. Chr. von dem Feldherrn und späteren Caesar-Kontrahenten Pompeius gegründet, wird seit 2006 von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Latife Summerer (LMU München) erforscht. Man verspricht sich dabei wichtige Aufschlüsse über die Urbanisierung im nordanatolischen Raum. Latife Summerer nahm sich zwei Stunden Zeit, um die Antike Welt-Gruppe über den aktuellen Stand der Forschungen zu informieren. Seit kurzem gibt es neben der Ausgrabung auch ein Magazin und ein Museum, das den Besuchern einen Überblick über die Geschichte von Pompeiopolis und eine Sammlung von Neufunden bietet.